Schnee im Fell

tja.. die große Frage nach der Rasse..

anfangs überlegten wir natürlich nach der Dalmatiner-Dame.. aber ehrlich gesagt, sind mir Dalmatiner zu anfällig für Krankheiten und auch nicht grad hübsche Hunde..

als der Liebste noch klein war, gab es in seiner Familie einen Glatthaar-Foxterrier.. aber die sind mir eigentlich zu klein.. ich wollt schon gern einen richtigen Hund.. zu dem ich mich nicht runterbeugen muss.. ein richtiger Hund ist halt nur ein Hund über Kniehöhe.. alles andere ist Hundefutter..

tja.. ein aktiver Hund sollte es sein.. mit dem man auch mal was “Härteres” unternehmen kann.. also nicht nur Spazieren gehen.. sondern schon auch Tagesmärsche.. und Fahrrad fahren.. und im Winter durch tiefen Schnee tapsen..
und eine intelligente Rasse wäre schön.. also nicht, dass es dumme Hunde gibt, aber wenn ein Retriever nach 50mal Stöckchen holen Dich immer noch freudestrahlend angrinst, wenn Du den Stock weg wirfst? nun ja.. muss nicht sein..
und halt möglichst wenig anfällig für diese ganzen gruseligen Krankheiten.. also nicht überzüchtet..
ganz am Ende dieser Liste sollte er, wenn möglich, natürlich auch noch nach was aussehen.. möglichst wölfisch.. so ein kleiner Wolf wär toll..

somit suchten wir uns mühsam durch viele Rassen.. Border Collie.. Lapinporokoira.. und irgendwann kam der Geistesblitz:
warum eigentlich kein Siberian Husky?
schon immer sind wir beide unabhängig von einander begeistert von dieser Rasse..
seit vielen Jahren fahre ich mit meinem Vater zu jedem Schlittenhunderennen, dass in Thüringen stattfindet um diese wunderbaren Tiere in Aktion zu erleben.. aber nie hab ich mir getraut, überhaupt zu überlegen, ob man so einen Hund vielleicht selbst haben könnte.. so wild, so groß, so kräftig..

zwei Siberian Huskies
Siberian Huskies im Schnee

aber es gibt ja auch ruhige Huskies.. die, die eben nicht zum Laufen geboren sind.. sondern sich auch mit ruhigeren Aktivitäten begnügen..

ein schöner Satz, den ich in einem Husky-Forum gelesen habe war: Diese Hunde brauchen nicht viel Auslauf, sie brauchen viel Beschäftigung. Der Hund hat lieber 5 km Wanderung mit Action als 20 km Rennstrecke, auf der nichts passiert und alles gleich aussieht.

hm.. das ist ja mal was neues.. und ein interessanter Ansatz..

lieber Kopf- als Beinarbeit.. das ist uns auch wesentlich besser möglich.. weil, mal ehrlich, wer schon mal einen Schlittenhund an der Leine hatte und kein Musher ist, dem graut es sicherlich bei der Vorstellung so ein ziehendes Kraftpaket vor dem Fahrrad oder ähnlichem zu haben.. (wobei man Huskies laut youtube auch langsames Traben neben dem Fahrrad antrainieren kann!)
jetzt müssen also nur noch Beschäftigungs-Therapie-Ideen her…

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